BFB-Ausbildungsstatistik: Weniger Azubis in Anwaltskanzleien

Der Bundesverband Freier Berufe e.V. (BFB) hat Zahlen zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im ersten Halbjahr 2018 veröffentlicht. Im Erhebungszeitraum wurden von den Kammern 25.766 neue Ausbildungsverträge registriert. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1.511 Verträge bzw. 6,2 %.

Betrachtet man die regionale Verteilung, so sind die stärkeren Zuwächse im neuen Bundesgebiet zu verzeichnen (+17,8 % im Vergleich zum Vorjahr), während sich die Ausbildungssituation in den alten Bundesländern leicht über Vorjahresniveau stabilisiert hat (+4,9 %). Ein detaillierter Blick zeigt allerdings, dass sich deutliche Zuwächse vor allem bei den freien Heilberufen (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte) ergeben haben. Bei den rechts- und steuerberatenden Berufen ist das Bild divers: Zuwächse verzeichnen Steuerberater (+2,1 %) und Notare (+3,1 %). Bei den Patentanwälten ergab sich ein starker Rückgang neuer Ausbildungsverträge (-38 %). Bei Rechtsanwälten ging die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ebenfalls deutlich zurück, nämlich um 9,4 % (3.171 Verträge im Vorjahreszeitraum, 3.108 Verträge aktuell).

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