Das Präsidium der BRAK hat sich – ebenso wie das Präsidium des Deutschen Anwaltverein e.V. – mit der dramatischen Situation befasst und übereinstimmend entschieden, schnelle und unbürokratische Unterstützung zu leisten.

In Kürze können Betroffene bei ihrer regional zuständigen Rechtsanwaltskammer Anträge auf Gewährung eines Zuschusses aus dem Spendenfonds bei der Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte stellen.

BRAK und DAV haben mit der Hülfskasse abgestimmt, dass hierzu der im Jahr 2002 mit Spendengeldern der deutschen Anwaltschaft bei der Hülfskasse eingerichtete Fonds verwendet werden soll. Ein Gremium – besetzt mit je 3 Vertreter(inne)n von BRAK und DAV – wird anhand der bei den Kammern eingegangenen Anträge Empfehlungen gegenüber der Hülfskasse aussprechen. Die Hülfskasse wird dann die Entscheidung über die Bewilligung von Unterstützungsleistungen satzungsgemäß in eigener Zuständigkeit treffen. Nähere Informationen sowie die entsprechenden Antragsformulare sind über die Rechtsanwaltskammern zu beziehen.