Fachangestellte / Azubi


Ausbildung zum/r Rechtsanwaltsfachangestellten und zum/r Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten.

Die Ausbildung wird bundeseinheitlich durch die Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildung zum/r Rechtsanwaltsfachangestellten und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten vom 23.11.1987 in der jeweils gültigen Fassung geregelt (ReNoPatAusbV BGBl. l, S. 2392). Für Ausbildungsverhältnisse ab dem 01.08.2015 gilt die  pdf ReNoPat-Ausbildungsverordnung (90 KB) vom 29.08.2014.

Gemeinsamer Teil der Ausbildung für alle genannten Berufe sind im ersten Ausbildungsjahr insbesondere die Grundsätze der Büropraxis und Büroorganisation und Grundsätze der Rechtsordnung.

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr sind gemeinsame Teile der Ausbildung für die genannten Berufe die Beschäftigung mit wesentlichen Vorschriften des Berufsrechts der Anwälte und Notare, dem Aufbau und den Aufgaben der Rechtspflege sowie Aneignung von grundsätzlichen Kenntnissen und Fertigkeiten in der Büropraxis.

Daneben lernen die Auszubildenden die besonderen Teile des Ausbildungsberufsbildes für die Rechtsanwaltsfachangestellten und ebenso für die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten kennen.

In dem Ausbildungsberufsbild für die RA-Fachangestellten ist schwerpunktmäßig die Mitarbeit bei der Behandlung von Fällen aus den verschiedenen Rechtsgebieten, Mitarbeit in Zwangsvollstreckungsangelegenheiten und Erstellen von Vergütungsrechnungen; die Schwerpunkte bei dem Ausbildungsberufsbild für die ReNo-Fachangestellten sind in der Mitarbeit bei der Bearbeitung von Fällen aus den verschiedenen Rechtsgebieten, Mitarbeit im Urkundswesen und beim Führen der Bücher des Notars, Mitarbeit bei der Abwicklung von Grundstücksangelegenheiten und Erstellung von Kostenrechnungen.

Zugangsvoraussetzungen gibt es nicht; jedoch sollte die Fachoberschulreife vorhanden sein. Gute Chancen hat, wer die deutsche Sprache beherrscht, Organisationstalent und PC Kenntnisse besitzt.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung gemäß § 45 Abs. 1 BBiG ist möglich, wenn der Leistungsdurchschnitt in der Kanzlei wie in der Berufsschule bei mindestens 2,0 liegt.

Bei der Ermittlung des Notendurchschnitts werden die Fächer

  • allgemeine Wirtschaftslehre
  • Rechnungswesen
  • Textverarbeitung

jeweils einfach sowie das Fach

  • Recht

doppelt gewichtet. Die Summe ist sodann durch 5 zu teilen (gerundet auf eine Nachkommastelle).

Die Dauer der Probezeit beträgt mindestens einen Monat, höchstens vier Monate (§ 20 BBiG).

Nachweise und Prüfungen

Für die hier genannten Berufe wird zwischen dem zwölften und achtzehnten Monat der Ausbildung eine schriftliche Zwischenprüfung durchgeführt. Die Ausbildungen schließen mit einer schriftlich und mündlich durchgeführten Abschlussprüfung ab.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist eine Vereinbarung, die im Ausbildungsvertrag von beiden Seiten festgeschrieben wird.

Die Empfehlungen der Rechtsanwaltskammer hinsichtlich der Ausbildungsvergütung (brutto) lauten seit dem 01.01.2014 wie folgt:

  • 1. Ausbildungsjahr: 550,00 €, mindestens aber 440,00 €
  • 2. Ausbildungsjahr: 600,00 €, mindestens aber 480,00 €
  • 3. Ausbildungsjahr: 650,00 €, mindestens aber 520,00 €

Die Vergütungsempfehlungen sind letztmals mit Wirkung ab dem 1. Januar 2011 erhöht worden. Grund für die neuerliche Erhöhung der Empfehlungen durch den Kammervorstand ist ein Vergütungsvergleich mit anderen Ausbildungsberufen, mit denen die Anwaltschaft im Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende in Konkurrenz steht. Die Ausbildungsvergütung stellt ein maßgebliches, wenn auch nicht allein ausschlaggebendes, Kriterium der Attraktivität eines Ausbildungsberufes dar.

Die Empfehlungen der Rechtsanwaltskammer Hamm haben insofern verbindlichen Charakter für die Ausbildenden, als gemäß § 17 Abs. 1 BBiG Ausbildende Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren haben. Als unangemessen gilt nach der einschlägigen Rechtsprechung eine Unterschreitung der empfohlenen Ausbildungsvergütung um mehr als 20 %. Ausbildungsverträge, die die Empfehlungen um mehr als 20 % unterschreiten, werden nicht in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen mit der Folge, dass diese Auszubildenden nicht zur späteren Abschlussprüfung zugelassen werden können.

Die Empfehlungen der Rechtsanwaltskammer gewähren eine Mindestvergütung in den Ausbildungsberufen. Sie begründen keine Bindungswirkung im Sinne einer Obergrenze der zahlbaren Vergütung. Nach den Erfahrungen der Rechtsanwaltskammer kann es angezeigt sein im Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende eine höhere Vergütung zu zahlen, als die Kammer empfiehlt. Eine solche Überschreitung der Empfehlungen ist zulässig.

 

Perspektiven/Berufsaussichten

Den Dienstleistungen in Sachen "Recht" gehört die Zukunft. Das Wirtschafts- und Privatleben wird komplexer. Die Nachfrage nach Rechtshilfe und Beratung wird immer größer. Dem/der ausgebildeten Rechtsanwaltsfachangestellten und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten stehen in vielen Bereichen der Verwaltung und Wirtschaft alle Wege offen.

Ausbildungsberater im Kammerbezirk der Rechtsanwaltskammer Hamm:

  • Rechtsanwalt Udo Weigelt, Arnsberg, Landgerichtsbezirk Arnsberg
  • Rechtsanwältin Marion Schmidt, Bielefeld, Landgerichtsbezirk Bielefeld
  • Rechtsanwalt und Notar a. D. Udo Bornemann, Bochum, Landgerichtsbezirk Bochum
  • Rechtsanwältin Hildegard Cissée, Detmold, Landgerichtsbezirk Detmold
  • Rechtsanwalt Eugen Michael, Dortmund, Landgerichtsbezirk Dortmund
  • Rechtsanwältin Tanja Langa, Gelsenkirchen, Landgerichtsbezirk Essen
  • Rechtsanwalt Ingo Theissen Graf Schweinitz, Hagen, Landgerichtsbezirk Hagen
  • Rechtsanwalt Dr. Thomas Leuer, Münster, Landgerichtsbezirk Münster
  • Rechtsanwältin Franziska Köneke, Paderborn, Landgerichtsbezirk Paderborn
  • Rechtsanwältin Inge Voß, Olpe, Landgerichtsbezirk Siegen
  • Rechtsanwalt Eckhard Schormann, Siegen, Landgerichtsbezirk Siegen

Beratung der Auszubildenden

  • Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis;
  • Verkürzung der Ausbildungszeiten (Anrechnung, Abkürzung, vorzeitige Zulassung) und Verlängerung;
  • Berufsschulbesuch und Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte;
  • Zwischen- und Abschlussprüfungen (Anmeldung, Zulassung, Anforderungen und Ablauf);
  • Aufstiegs-, Fortbildungs- und Förderungsmöglichkeiten;
  • Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten bei Leistungs- und Entwicklungsstörungen.

Berater kontrolliert Ausbildungsqualität

Die Überwachung der Durchführung der Berufsausbildung umfasst insbesondere

  • Art und Einrichtung der Ausbildungsstätte;
  • angemessenes Verhältnis zwischen Ausbildenden/Ausbildern/Fachkräften/Ausbildungsplätzen und Auszubildenden;
  • persönliche und fachliche Eignung der Ausbildenden und Ausbilder;
  • Einhaltung der Ausbildungsordnung und des betrieblichen Ausbildungsplanes;
  • Einhaltung des Verbots der Beschäftigung mit ausbildungsfremden Arbeiten;
  • Freistellung zum Besuch der Berufsschule/von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte;
  • kostenlose Bereitstellung der Ausbildungsmittel;
  • Anwendung der einschlägigen Vorschriften (z. B. Berufsbildungsgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz und sonstige arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften);
  • Erfüllung von Auflagen zur Behebung von Eignungsmängeln.

Beilegung von Streitigkeiten

Bei der Rechtsanwaltskammer besteht zur Beilegung von Streitigkeiten aus einem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis ein Ausschuss gemäß § 111 Abs. 2 des ArbGG. Dieser ist vor Inanspruchnahme des Arbeitsgerichts anzurufen.

Die wichtigsten Gesetze

Das Berufsbildungsgesetz vom 23.03.2005 (BGBl. I S. 931) enthält Bestimmungen über Begründung, Inhalt und Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses.

Das Berufsbildungsgesetz regelt die Berufsbildung. Darunter versteht es

  • die Berufsausbildungsvorbereitung,
  • die Berufsausbildung,
  • die berufliche Fortbildung,
  • die berufliche Umschulung (§ 1 Abs. 1 BBiG).

Die Ausbildungsordnung hat mindestens festzulegen:

  • die Bezeichnung des Ausbildungsberufes,
  • die Ausbildungsdauer, sie soll nicht mehr als drei und nicht weniger als zwei Jahre betragen,
  • die beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse, die Gegenstand der Berufsausbildung sind,
  • eine Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Vermittlung der beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse und Fähigkeiten,
  • die Prüfungsanforderungen (§ 4 Abs. 2 BBiG).

Wer einen anderen zur Berufsausbildung einstellt, hat mit dem Auszubildenden einen Berufsausbildungsvertrag zu schließen (§ 10 Abs. 1 BBiG). Das Berufsbildungsgesetz nennt die Person, die einen Auszubildenden einstellt, den Ausbildenden.

In die Niederschrift sind nach § 11 Abs. 1 BBiG aufzunehmen:

  • Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll,
  • Beginn und Dauer der Berufsausbildung,
  • Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte,
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit,
  • Dauer der Probezeit,
  • Zahlung und Höhe der Vergütung (§ 17 BBiG),
  • Dauer des Urlaubs,
  • Voraussetzungen, unter denen der Berufsausbildungsvertrag gekündigt werden kann (§ 22 Abs. 1 und 2 BBiG).
  • Der Ausbildende hat den Auszubildenden für die Teilnahme am Berufsschulunterricht freizustellen (§ 15 BBiG).
  • Der gesetzliche Mindesturlaub ist
  • für Jugendliche im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und
  • für Erwachsene im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) festgelegt, Schwerbehinderte haben Anspruch auf Zusatzurlaub (SchwbG).

 

Abschlussprüfung Sommer 2017

 

Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung Sommer 2017 in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellte/r und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r findet am

 

Dienstag,        16.05.2017  (1. Tag),

Mittwoch,       17.05.2017  (2. Tag) und       

Freitag,           19.05.2017  (3. Tag / FI) statt.

 

Anmeldeschluss:        15.03.2017     (Ausschlussfrist)

 

Es gilt der Tag des Posteingangs beim zuständigen Prüfungsausschuss für die Prüfungsteilnehmer nach der bis zum 31.07.2015 geltenden ReNoPatAusbV. Für die vorzeitig zur Abschlussprüfung anzumeldenden Prüfungsteilnehmer nach der seit dem 01.08.2015 geltenden ReNoPatAusbV gilt der Tag des Posteingangs bei der Rechtsanwaltskammer. Bitte beachten Sie den Adressatenvermerk auf dem jeweiligen Anmeldeformular.

 

Die Anmeldungen sind vollständig mit den Anmeldeformularen, die von den Prüfungsausschüssen in den Klassen der Berufskollegs verteilt werden (Ausnahme: Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund; hier liegen die Anmeldebögen im Sekretariat zur Abholung bereit) vorzunehmen.

Unvollständige Anmeldeunterlagen können zu einer Nichtzulassung führen.

 

Nachstehend finden Sie die Anmeldeformulare:

pdf Anmeldeformular AP Sommer 2017 alte Verordnung (30 KB)

pdf Anmeldeformular AP Sommer 2017 neue Verordnung (26 KB)

 

Prüfungsbeginn ist jeweils 08:30 Uhr in den Klassenräumen der zuständigen Berufskollegs.

 

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

 

 

Prüfungsteilnehmer nach der bis zum 31.07.2015 geltenden ReNoPatAusbV:

 

1. Prüfungstag am 16.05.2017

 

08:30 – 10:00 Uhr

Rechtsanwaltsvergütungsrecht

Rechtsanwaltsvergütungs-, Gerichts- und Notarkostenrecht

90 Minuten

 

10:30 – 12:00 Uhr

Recht, Wirtschafts- und Sozialkunde

90 Minuten


 

2. Prüfungstag am 17.05.2017

 

08:30 – 10:00 Uhr

Zivilprozessrecht

Zivilprozessrecht und freiwillige Gerichtsbarkeit

                                   90 Minuten

 

10:30 – 11:30 Uhr

Rechnungswesen

60 Minuten

 

3. Prüfungstag am 19.05.2017

 

Fachbezogene Informationsverarbeitung

 

1. Prüfungslauf

08:30 – 09:00 Uhr         Textverarbeitung          30 Minuten

09:15 – 10:15 Uhr         Textbearbeitung            60 Minuten

 

2. Prüfungslauf

10:45 – 11:15 Uhr         Textverarbeitung          30 Minuten

11:30 – 12:30 Uhr         Textbearbeitung            60 Minuten

 

 

Prüfungsteilnehmer nach der seit dem 01.08.2015 geltenden ReNoPatAusbV:

 

1. Prüfungstag am 16.05.2017

 

2. Prüfungstag am 17.05.2017

 

 

Für alle Prüfungsteilnehmer gilt:

 

Die Prüfungsteilnehmer sind berechtigt, den „Schönfelder“, die Dienstordnung für Notare (DONot),Gebührentabellen und andere aktuelle Gesetzestexte ohne Erläuterungen und Kommentierungen sowie einen nicht programmierbaren Taschenrechner mitzubringen.

Folgende Arbeits- und Hilfsmittel sind während der Prüfung nicht zugelassen:

-      Bemerkungen, Schemata, Erläuterungen

-      Register/Reiter, die Wortvermerke tragen, die nicht Gesetzesbezeichnungen sind, wie z. B. "Verjährung" oder "Berufung" - auch Überschriften von einzelnen Vorschriften sind nicht erlaubt

-      Farbliche Markierungen, die ein Schemata erkennen lassen (z. B. rot für Zulässigkeit, blau für Begründetheit, gelb für Anspruchsgrundlagen)

-      Gebührentabellen mit Erläuterungen (z. B. Berechnung der Mittelgebühr etc.) wie z. B. Schwarzwälder Gebührentabelle, Schmeckenbecher Kostentafeln, Höver Gebührentabellen

-      Textausgaben mit Erläuterungen (z. B. DAV Textausgabe RVG)

 

Aufgefordert zur Prüfung sind alle Auszubildenden, deren Ausbildungszeit spätestens am 30.09.2017 endet sowie Wiederholer.

Die Ausbildungspraxen sind verpflichtet, die Prüflinge bis zum 15. März 2017 (Ausschlussfrist) zur Prüfung anzumelden.

 

Später eingehende Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

 

Ferner werden auch diejenigen Auszubildenden zur Prüfung aufgerufen, die eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung gemäß § 45 Abs. 1 BBiG oder eine Zulassung als Externe gemäß § 45 Abs. 2 BBiG anstreben.

 

Eine vorzeitige Zulassung kommt nur bei – nachgewiesenen – überdurchschnittlichen Leistungen (2,0) in der Praxis und in der Berufsschule in Betracht.

 

Die Prüfungsgebühr beträgt 100,00 € je Prüfling. Sie ist gemäß § 3 Nr. 11 des Ausbildungsvertrages i. V. m. § 15 der Prüfungsordnung vom Ausbildenden zu tragen und ist mit der Anmeldung fällig. Falls ein Ausbildungsverhältnis nicht mehr besteht, ist die Prüfungsgebühr vom Prüfungsbewerber zu entrichten. Die Prüfungsgebühr ist auf das Sonderkonto RAK Hamm, Sparkasse Münsterland Ost, IBAN: DE 81 4005 0150 0000 5253 11, BIC: WELADED1MST (Kto.: 525311, BLZ: 40050150) anzuweisen (siehe Anmeldeformular).

 

Bei den Überweisungen muss auf dem Überweisungsbeleg der Name des/der Prüfungsteilnehmers/Prüfungsteilnehmerin mit der Rollen-Nr. (Vertragsnr.) sowie der Prüfungsort angegeben werden, damit eine richtige Zuordnung erfolgen kann. Bei fehlenden Angaben ist nicht gewährleistet, dass eine Zulassung erfolgt und dem zuständigen Prüfungsausschuss zugeordnet wird.

 

Der Termin der mündlichen Prüfung wird wie bisher von den örtlichen Prüfungsausschüssen in eigener Zuständigkeit festgelegt. Zur Freistellung von Auszubildenden für Prüfungen wird auf die gesetzlichen Regelungen, hier insbesondere § 15 BBiG, § 10 JArbSchG, hingewiesen.


Prüfungsvorbereitungskurs I/2017

 

Von der Kammer werden Vorbereitungskurse zur Abschlussprüfung Sommer 2017 kostenpflichtig ab Februar 2017 durchgeführt.

 

Die Kurse werden an den BerufskollegstandortenGelsenkirchen, Hamm, Minden und Rheine angeboten.

 

Anmeldefrist: 23. Januar 2017

 

Die Kammer behält sich vor, bei zu geringer Teilnehmerzahl die Kurse zusammenzulegen bzw. abzusagen.

 

Die Kurse dienen dazu, etwaige Ausbildungsdefizite aufzufangen. Von erfahrenen Referenten werden folgende Themenbereiche behandelt:

 

s  Verfahrensrecht

s  freiwillige Gerichtsbarkeit

s  RVG und GNotKG.

 

pdf Anmeldeformular Prüfungsvorbereitungskurs I/2017 (24 KB)

 

Für die Berufskollegstandorte Siegen und Olpe wird der Siegener Anwaltverein e. V. einen Vorbereitungskurs anbieten.

 

 


 

Liste der Prüfungsausschüsse

 

Amtsperiode 03.03.2014 - 31.07.2017

Prüfungsausschuss Ahaus:
(Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus)
Rechtsanwalt Hagen Ebert
Eschstr. 71, 48703 Stadtlohn
Prüfungsausschuss Bielefeld:
(Rudolf-Rempel-Berufskolleg, Bielefeld)
Oberstudienrätin Beatrix Greving-Heinrichsmeyer
c/o Rudolf-Rempel-Berufskolleg
An der Rosenhöhe 5, 33647 Bielefeld
Prüfungsausschuss Bocholt:
(Berufskolleg am Wasserturm, Bocholt)
Rechtsanwalt und Notar Rüdiger Beimesche
Münsterstr. 15, 46397 Bocholt
Prüfungsausschuss Bochum:
(Klaus-Steilmann-Berufskolleg, Bochum)
Rechtsanwalt und Notar a. D. Udo Bornemann
Kortumstr. 61, 44787 Bochum
Prüfungsausschuss Bottrop:
(Berufskolleg der Stadt Bottrop)
Rechtsanwalt Wolfgang Vornefeld-Sühling
Hochstr. 47, 46236 Bottrop
Prüfungsausschuss Detmold:
(Hanse-Berufskolleg Lemgo)
Rechtsanwalt und Notar Werner Stelter
Hermannstr. 23, 32756 Detmold
Prüfungsausschuss Dortmund:
(Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund
Bürovorsteherin Heike Reitzig
c/o RAe Lange, Müller & Coll.
Elisabethstr. 4 - 6, 44139 Dortmund
Prüfungsausschuss Essen:
(Robert-Schuman-Berufskolleg, Essen)
Bürovorsteher Heinrich Schulte gen. Geldermann
c/o RAe Ohletz pp.
Rüttenscheider Str. 120, 45131 Essen
Prüfungsausschuss Gelsenkirchen:
(Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Gelsenkirchen)
Rechtsanwalt Markus Jakubowski
Bochumer Str. 3, 45879 Gelsenkirchen
Prüfungsausschuss Gütersloh:
(Reinhard-Mohn-Berufskolleg, Gütersloh)
Rechtsfachwirt Torsten Mersch
c/o Steuer- und Anwaltskanzlei HNV GbR
Wilhelmstr. 18, 33415 Verl
Prüfungsausschuss Hagen:
(Berufskolleg der Stadt Hagen)
Rechtsanwältin und Notarin Martina Fröse-Ehrler
Bachplatz 1, 58313 Herdecke
Prüfungsausschuss Hamm:
(Friedrich-List-Berufskolleg, Hamm)
Rechtsanwalt und Notar a. D. Peter Speth
Brückenstr. 19, 59065 Hamm
Prüfungsausschuss Herne:
(Mulvany Berufskolleg Wirtschaft u. Verwaltung, Herne)
Rechtsanwalt Michael Lewburg
Bahnhofstr. 34, 44623 Herne
Prüfungsausschuss Iserlohn:
(Berufskolleg des Märkischen Kreises, Iserlohn)
Rechtsanwalt und Notar a. D. Ulrich Betten
Bömbergring 127, 58636 Iserlohn
Prüfungsausschuss Lippstadt:
(Lippe-Berufskolleg, Lippstadt)
Rechtsanwalt und Notar Johannes Bergmann
Hauptstr. 73, 59609 Anröchte
Prüfungsausschuss Lüdenscheid:
(Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg, Halver-Ostendorf)
Rechtsanwalt und Notar Klaus-Dieter Voth
c/o Bergfeld & Partner RAe PartG mbB
Rathausplatz 21-23, 58507 Lüdenscheid
Prüfungsausschuss Meschede:
(Berufskolleg Meschede des HSK)
Rechtsanwalt und Notar a. D. Franz Sauerwald
Steinstr. 24 a, 59872 Meschede
Prüfungsausschuss Minden:
(Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg, Minden)
Rechtsanwalt Bernd Brüntrup
Besselstr. 21, 32427 Minden
Prüfungsausschuss Münster:
(Hansa-Berufskolleg, Münster)
Frau Rechtsanwältin und Notarin a. D. Eva-Maria Stracke
Bogenstr. 15/16, 48143 Münster
Prüfungsausschuss Paderborn:
(Berufskolleg Schloß Neuhaus, Paderborn)
Frau Dr. Gabriele Sacher
c/o Berufskolleg Schloß Neuhaus
An der Kapelle 2, 33104 Paderborn
Prüfungsausschuss Recklinghausen:
(Kuniberg Berufskolleg, Recklinghausen)
Studienrätin Christina Albri
c/o Kuniberg Berufskolleg
Im Kuniberg 79, 45665 Recklinghausen
Prüfungsausschuss Rheine:
(Städt. Kaufm. Schulen Rheine)

Dipl.-Wirtschaftsjuristin Christina Meier,
c/o Kaufmännische Schulen Rheine,
Lindenstr. 36, 48431 Rheine

Prüfungsausschuss Siegen:
(Berufskolleg Siegen / Berufskolleg Olpe)
Rechtsanwalt Eckhard Schormann
Hindenburgstr. 1, 57072 Siegen
Prüfungsausschuss Soest:
(Hubertus-Schwartz-Berufskolleg, Soest)
Rechtsanwalt und Notar a. D. Stephan Facilides
Ulricherstr. 27a, 59494 Soest
Prüfungsausschuss Unna:
(Hansa-Berufskolleg Unna / Lippe Berufskolleg Lünen)
Rechtsanwalt und Notar Thomas Purrmann
Nordring 12, 59423 Unna
Prüfungsausschuss Warendorf:
(Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf)
Rechtsanwalt und Notar Peter Reeken
Dreibrückenstr. 31 b, 48231 Warendorf

 

 

 

Die Liste der Prüfungsausschüsse kann zudem pdf hier (21 KB) als PDF-Dokument heruntergeladen werden.



Einstiegsqualifizierung (EQ)

Ausbildungskanzleien können junge Menschen im Rahmen einer EQ an eine Ausbildung heranführen.

Zielgruppen für EQ-Maßnahmen sind Ausbildungsbewerber/innen, die bis zum 30.09. eines Ausbildungsjahres keine Ausbildungsstelle finden konnten, sowie junge Menschen, die aktuell noch nicht in vollem Umfang für eine Ausbildung geeignet oder lernbeeinträchtigt und sozial benachteiligt sind.

Vorrangige Intention einer EQ ist es, diesen jungen Menschen Gelegenheit zu geben, berufliche Handlungsfähigkeiten zu erlangen bzw. zu vertiefen.

Arbeitgeber, die eine EQ-Maßnahme durchführen, können durch Zuschüsse der Agentur für Arbeit zur monatlichen Vergütung sowie einem pauschalierten Anteil am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag gefördert werden.

Ein Vertragsmuster finden Sie pdf hier (486 KB) .

Bitte informieren Sie sich in jedem Fall vor Abschluss einer EQ-Maßnahme bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit oder auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.

 

Geprüfte/r Rechtsfachwirt/in

Die Fortbildung zum/r "Geprüften Rechtsfachwirt/in" dauert ca. 1 ½ Jahre. Anschließend findet die Prüfung statt. Der Lehrgang findet zweimal wöchentlich (dienstags spätnachmittags und samstags vormittags) berufsbegleitend in den Räumen der Rechtsanwaltskammer Hamm in Hamm mit Ausnahme der Ferien statt.

Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r und eine mindestens 2-jährige Berufspraxis. Wer keine Ausbildung absolviert hat, muss eine mindestens 6-jährige berufliche Tätigkeit nachweisen.

 

 



Geprüfte/r Rechtsfachwirt/in Herbst 2016

 

Die Rechtsanwaltskammer bietet einen neuen Fortbildungslehrgang zum/r „Geprüften Rechtsfachwirt/in“ an, der am 25. Oktober 2016 startet.

Alle Interessierten können sich ab sofort anmelden. Das Anmeldeformular finden Sie hier oder im Bereich Downloads.

 

Teilnahmevoraussetzung:

 

  • erfolgreiche Abschlussprüfung in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellte/r bzw. -gehilfe/in, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r bzw. -gehilfe/in, Notarfachangestellte/r bzw. -gehilfe/in oder Patentanwaltsfachangestellte/r sowie eine mindestens zweijährige Berufspraxis

 

oder

 

  • eine mindestens sechsjährige Berufspraxis.

 

Einzelheiten der Teilnahmevoraussetzungen entnehmen Sie bitte dem Anmeldebogen.

Die Durchführung des Kurses ist abhängig von der Teilnehmerzahl.

Der Lehrgang findet jeweils dienstags und samstags in den Räumen der Rechtsanwaltskammer Hamm, Ostenallee 18, 59063 Hamm, statt.

 

 



Geprüfte/r Rechts- und Notarfachwirt/in

Die Fortbildung dauert mit Prüfung ca. 2 Jahre. Der Lehrgang findet zweimal wöchentlich (dienstags spätnachmittags und samstags vormittags) berufsbegleitend in den Räumen der Rechtsanwaltskammer Hamm in Hamm mit Ausnahme der Ferien statt.

Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r und eine mindestens 2-jährige Berufspraxis. Wer keine Ausbildung absolviert hat, muss eine mindestens 6-jährige berufliche Tätigkeit nachweisen.

Das Fortbildungsprofil zum anerkannten Abschluss Geprüfter Rechtsfachwirt/Geprüfte Rechtsfachwirtin ist in drei Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch im Bundesanzeiger Nr. 22 a vom 07.12.2002 (Seite 17-19) veröffentlicht worden.

 

 



Begabtenförderung

Förderung sichern und durchstarten!

 

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH (kurz SBB) arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie führt das Weiterbildungsstipendium der Bundesregierung durch. Das BMBF stellt die Mittel dafür bereit. Aus den Fördermitteln können Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms bis zu 6.000 € für anspruchsvolle Weiterbildungen erhalten. Die Förderung läuft über maximal drei Jahre. Die Bewerbung erfolgt an die Rechtsanwaltskammer.

 

Junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung, die ihre Leistungsfähigkeit und Begabung durch besondere Leistungen in Ausbildung und Beruf nachgewiesen haben und für die Zukunft Leistungsbereitschaft im beruf erwarten lassen, sollen durch anspruchsvolle berufsbegleitende Weiterbildungen besonders gefördert werden.

 

Das Stipendium fördert Weiterbildungen, die berufsbegleitend durchgeführt werden. Voraussetzung für die Aufnahme in das Weiterbildungsstipendium ist ein aktueller Nachweis eines Beschäftigungsverhältnisses von mindestens 15 Wochenstunden.

Bei Arbeitslosigkeit kann eine Aufnahem in die Begabtenförderung vorgenommen werden, wenn die Person dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und die zuständige Agentur für Arbeit dies bestätigt.

 

In die Begabtenförderung kann als Stipendiat/in einmal aufgenommen werden, wer eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen besonders erfolgreich abgeschlossen hat.

Die Qualifizierung wird nachgewiesen

 

  • durch das Ergebnis der Berufsabschlussprüfung mit mindestesn 87 Punkten oder besser als "gut" (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser)
  • oder durch besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb
  • oder durch begründeten Vorschlag eines Betriebes oder der Berufsschule.

 

Übersteigt die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die Verfügbaren Fördermittel, kann die zuständige Stelle höhere Anforderungen zugrunde legen.

 

Bei Aufnahme in die Begabtenförderung berufliche Bildung soll die Stipendiatin/der Stipendiat das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In zu begründenden Ausnahmefällen kann die Aufnahme maximal bis zu drei Jahre erfolgen. Mögliche Ausnahmefälle sind u. a.:

  • Grundwehrdienst oder Zivildienst
  • Freiwilligendienst
  • Mutterschutz- und Elternzeit

 

Achtung: Wenn der/die Bewerber/in bereits 28 Jahre oder älter ist, können sie ausnahmslos nicht mehr aufgenommen werden.

 

Neue Stipendiaten/innen nehmen wir jeweils bis zum 30.06. eines Jahres auf. Bewerbungsschluss ist jeweils der 30.04. eine Jahres. Im anschließenden Auswahlverfahren berücksichtigen wir alle Bewerbungen, die fristgerecht und vollständig bei uns eingegangen sind.

 

Bewerbungsformulare können bei der Rechtsanwaltskammer Hamm angefordert werden.

 

Gern stehen wir für evtl. Fragen zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an Frau Köhler (Tel.: 02381 - 985012 | Fax: 02381 - 985050 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

Ein Anspruch auf Aufnahme in die Begabtenförderung berufliche Bildung besteht nicht.

 

Wichtig: Der Antrag auf Aufnahme in die Begabtenförderung muss vor Beginn der Fortbildungsmaßnahme gestellt werden!

 



Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG / sog. Aufstiegs-BAföG)

Durch das AFBG sollen Teilnehmer/innen beruflicher Aufstiegsfortbildungen, unabhängig davon, in welcher Form diese Fortbildungen durchgeführt werden (z.B. Vollzeit- bzw. Teilzeitfortbildung) finanziell unterstützt werden. Die Förderung ist an bestimmte persönlich, qualitative und zeitliche Anforderungen geknüpft. Eine Altersgrenze besteht nicht.

Die Antragsteller/innen dürfen noch nicht über eine berufliche Qualifikation verfügen, die dem angestrebten Fortbildungsabschluss mindestens gleichwertig ist.

Ausführliche Informationen erhalten Sie über die kostenfreie Info-Hotline 0800 – 6223634 oder auf der Internetseite www.aufstiegs-bafoeg.de.



Weitere Möglichkeiten der Förderungen von Weiterbildungen: Bildungsscheck

Das Sonderprogramm Bildungsscheck Fachkräfte NRW läuft vorzeitig zum 31. Oktober 2014 aus.
Mit Beginn der neuen ESF-Förderphase wird in 2015 ein neu gestaltetes Programm zum Bildungsscheck aufgelegt.

Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

Online-Börse

Über diesen Link gelangen Sie zur Online-Börse der Rechtsanwaltskammer Hamm.